Sie haben JavaScript deaktiviert
Bitte aktivieren Sie JavaScript in den Optionen Ihres Browsers und klicken Sie hier.
Achtung
Sie nutzen einen veralteten Browser, der von dieser Website möglicherweise nicht unterstütz wird. Wir empfehlen die Nutzung eines modernen Browsers.
Sie haben 0 Produkte für 0,00 € im Warenkorb

sango chem-gruppe

Die sangokai sango chem Produktgruppe ergänzt wichtige verbrauchte anorganische Meerwasserinhaltsstoffe, wie z.B. das stoffwechselphysiologisch wirksame Iod, sowie Fluor, Brom, Kalium und die Skelettbildner Calcium, Magnesium und Carbonat.

Im Gegensatz zur nutri-Serie, deren Anwendung im Aquarium als dauerhafte Basisernährung anzusehen ist, spricht die chem Serie v.a. individuelle Defizite in der Meerwasserzusammensetzung an, die akut oder auch langfristig ausgeglichen werden müssen.

Während man die Makronährelemente Stickstoff und Phosphor im Rahmen der Ammonium, Nitrit, Nitrat und Phosphatmessung leicht und verhältnismäßig zuverlässig quantitativ bestimmen kann, und dadurch in der Lage ist, ein Defizit auf analytischer Grundlage diagnostisch zu untermauern, ist dies bei vielen anorganischen Meerwasserkomponenten nicht möglich, weil eine zuverlässige Analytik für uns nicht verfügbar ist. Nur der spezialisierte Meerwasseranalytiker kann hier zuverlässige Befunde liefern.

Ein Defizit kann also v.a. durch eine praktische Dosiszugabe auf positive (oder auch negative bzw. gar keine) Effekte mit optischer Überprüfung festgestellt werden. Der Aquarianer selbst sind hier im Sinne eines Experimentators derjenige, der die Notwendigkeit zur Dosierung selbst testet. Insbesondere die Halogene Iod, Fluor und Brom können durchaus sichtbare Effekte auf Farbigkeit und Wachstum haben, sowohl bei Korallen, als auch bei Makroalgen und Kalkrotalgen. Aber nicht jedes Aquarium zeigt solche positive Wirkungen, weil sich die Verfügbarkeit in jedem Aquarium anders darstellt.

Weitaus einfacher ist die Analytik des Gehalts an Calcium und Magnesium sowie der Alkalinität, die wir als Karbonathärte ausdrücken. Diese Komponenten des Kalkhaushalts verbrauchen sich in jedem Riffaquarium, wenn auch abhängig von der Besatzstruktur unterschiedlich schnell. Da vor allem die Calcifikation (Skelettbildung bei Korallen und anderen Wirbellosen) nur sehr geringe Abweichungen z.B. vom natürlichen Calciumgehalt toleriert, besteht die praktische Notwendigkeit einer gut überwachten und kontrollierten Calcium- und Carbonatdosierung. Diese Kalkhaushaltstabilisierung übernimmt das sango chem-balance Ca/KH System.